Für Hersteller entwickeln sich die Energiekosten zunehmend zu einer schwer kalkulierbaren Größe. Allein in den vergangenen zwei Jahren sind die Großhandelspreise für Strom in ganz Europa mehrfach sprunghaft gestiegen und wieder gefallen – als Reaktion auf globale Störungen der Lieferketten, Wetterbedingungen und eine zunehmend volatile Marktdynamik. Solche Schwankungen können die Marge, die strategische Planung und mitunter sogar die Betriebskontinuität gefährden.
Die standortnahe Energieerzeugung wird daher zunehmend als effektivste Schutzmaßnahme angesehen. Durch die Produktion von Strom genau dort, wo er verbraucht wird – idealerweise kombiniert mit Batteriespeichern und einem intelligentem Energiemanagement – können Hersteller eine deutlich höhere Preisstabilität erreichen, ihre Abhängigkeit vom Markt reduzieren und ihren Nachhaltigkeitszielen näherkommen, ohne dabei die Rentabilität zu gefährden.
In diesem Artikel analysieren wir die realen Folgen der Preisvolatilität für den Fertigungssektor. Wir erläutern, wie lokale Erzeugung und Speichertechnologien diese Risiken mindern. Zudem zeigen wir praxisnahe Schritte, mit denen sich ein solches System planen, finanzieren und umsetzen lässt – ohne Unterbrechung des laufenden Betriebs.
Das Risiko von Energiepreisspitzen
Energiepreisspitzen resultieren aus einer Kombination verschiedener Faktoren: unerwarteten Nachfragesprüngen, der schwankenden Einspeisung erneuerbarer Energien – besonders bei extremen Wetterlagen – sowie Marktschocks durch Gaspreise und geopolitische Entwicklungen. Das Ergebnis: Hersteller sitzen in Verträgen fest, die zu Spitzenpreisen abgeschlossen wurden, und müssen Kostenschwankungen schultern, vor denen internationale Wettbewerber durch regulierte Tarife oder staatliche Eingriffe geschützt sind.
Aus unserer Erfahrung wissen wir, dass Hersteller in einer Phase unvorhersehbarer Energiekosten angekommen sind – mit Preisspitzen, die kurzfristig auftreten und über längere Zeit bestehen bleiben, was Margen und Wettbewerbsfähigkeit spürbar belastet.
Folgen sind hohe Energiekosten, die internationale Investitionen abschrecken, Produktionsverlagerungen auslösen und Dekarbonisierungsprojekte bremsen, die auf neue Netzanschlüsse warten. Diese Situation stellt Hersteller an einen Scheideweg: das Kostenrisiko akzeptieren und an Boden verlieren – oder das System verändern, indem sie Energie direkt am Standort erzeugen und managen.
Wie lokale erneuerbare Energien vor Preisspitzen schützen
Unter „ Lokalen Erneuerbaren“ versteht man saubere Energiesysteme wie Solaranlagen, Windturbinen oder Biomassegeneratoren, die direkt auf dem Gelände eines Produktionsbetriebs installiert werden. Sie ermöglichen es Unternehmen, Strom genau dort zu erzeugen, wo er verbraucht wird. Anders als bei Strom, der aus dem öffentlichen Netz eingekauft wird, behalten Hersteller mit lokaler Erzeugung die direkte Kontrolle über ihre Energieversorgung, reduzieren ihre Marktexponierung und erhöhen ihre energetische Unabhängigkeit sowie Versorgungssicherheit.
Diese Systeme arbeiten „Behind-the-Meter“, was bedeutet, dass die erzeugte Energie direkt vor Ort genutzt oder in Batterien gespeichert wird, während überschüssige Energie ins Netz eingespeist und verkauft werden kann. Durch die Erzeugung von Strom am Standort vermeiden Hersteller die typischen, unvorhersehbaren Preisschwankungen der Netzelektrizität und schaffen eine Grundlage für langfristige Resilienz und stabile Energiekosten.
Beginnen Sie mit einem Batteriespeichersystem
Ein Batteriespeichersystem ermöglicht es Herstellern, ihren Stromverbrauch zeitlich zu verschieben. Die Batterien werden geladen, wenn die Lokalen Erneuerbaren Energie erzeugen oder die Netzpreise niedrig sind, und entladen in Zeiten hoher Preise oder erhöhter Nachfrage.
So lassen sich Betriebskosten glätten und eine stabile Produktion aufrechterhalten, selbst bei volatilen Märkten. Energiespeicher erhöhen außerdem die Resilienz eines Standorts, indem sie eine Notstromversorgung bereitstellen und Prozesse unterstützen, die eine unterbrechungsfreie Energieversorgung benötigen.
Integration eines intelligenten EMS wie Podium
Ein intelligentes Energiemanagementsystem (EMS) wie Podium von Wattstor fungiert als datengesteuertes Zentrum des gesamten Energiesystems. Es analysiert automatisch den Energiebedarf des Standorts, die Erzeugung aus erneuerbaren Quellen, den Batteriestatus und die Echtzeitmarktpreise.
Mithilfe fortschrittlicher Algorithmen entscheidet Podium, wann Energie verbraucht, gespeichert oder sogar ins Netz exportiert werden soll – und stellt sicher, dass jeder Kilowatt messbare Einsparungen erzielt. Diese „smarte“ Optimierung läuft vollständig automatisiert ab, sodass das Betriebsteam nicht eingreifen muss, während das System kontinuierlich den besten Wert aus allen verfügbaren Energiequellen herausholt.
Kostenersparnisse mit dynamischen Energietarifen nutzen
Der Price Protect-Tarif von Wattstor bietet Herstellern die Vorteile variabler Preise (um Markttiefs zu nutzen), während er sie gleichzeitig vor Preisspitzen schützt. Der Tarif passt die Preise automatisch so an, dass sie stets unter dem Marktdurchschnitt liegen. Dadurch können Unternehmen Kosten sparen, wenn Energie günstig ist, und bleiben geschützt, sobald die Volatilität zunimmt – dank einer vereinbarten Preisobergrenze.
Die Kombination aus Lokalen Erneuerbaren, Batteriespeicher, intelligentem EMS und Price Protect schafft eine robuste langfristige Energiestrategie. Standorte sind vor unerwarteten Kosten geschützt und können gleichzeitig von ihrer eigenen sauberen Erzeugung profitieren.
Vorteile für Hersteller
Hier sind die wichtigsten Vorteile für Hersteller, die in Lokale Erneuerbare und Batteriespeichersysteme investieren, die vollständig über den Price-Protect-Tarif finanziert werden – Wattstor’s erneuerbaren Energietarif.
(1) Stabile Energiekosten und Schutz am Markt
Lokale Erneuerbare in Kombination mit Batteriespeichern ermöglichen es Herstellern, ihren eigenen Strom zu erzeugen und zu speichern – und ihn genau dann zu nutzen, wenn die Netzpreise ansteigen. Dadurch werden Unternehmen vor einer Marktvolatilität geschützt und die Budgetkontrolle geht zurück in die Hände der Standortverantwortlichen. Energiekosten werden langfristig deutlich besser kalkulierbar.
(2) Zusätzliche Einnahmen durch die Einspeisung überschüssiger Energie
Wenn die Erzeugung den Bedarf übersteigt, können Hersteller überschüssigen Strom ins Netz einspeisen oder an Demand-Response-Programmen teilnehmen. Energie wird so zu einer neuen Einnahmequelle. Mit flexiblen Tarifen und intelligenten Steuerungen können Unternehmen profitieren, wenn die lokale oder netzseitige Nachfrage hoch ist. Jeder erzeugte Kilowatt erhält dadurch zusätzlichen wirtschaftlichen Wert.
(3) Höhere Energieunabhängigkeit und Resilienz
Durch eine geringere Abhängigkeit vom Netz und mehr eigenproduzierte erneuerbare Energie sinkt die Anfälligkeit für Versorgungsunterbrechungen. Unternehmen werden gleichzeitig weniger empfindlich gegenüber Preisschocks und Stromausfällen. Batteriesysteme bieten eine starke Notstromreserve, die die Produktion auch während externer Störungen aufrechterhält. Das stärkt die betriebliche Sicherheit und Zuverlässigkeit.
(4) Net-Zero – ohne Kompromisse
Lokale Erneuerbare und Batteriespeicher unterstützen Unternehmen, Emissionen zu reduzieren und Net-Zero-Verpflichtungen nachzukommen– ohne sich in Wachstum oder Rentabilität einzuschränken. Diese Technologien ermöglichen die maximale Nutzung sauberen Stroms, der direkt am Standort erzeugt wird. Sie reduzieren die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und zeigen klaren Fortschritt bei Umweltzielen.
So starten Sie!
Der Umstieg auf Lokale Erneuerbare ist kein einzelner großer Sprung, sondern eine Reihe praktischer Schritte, die auf jeden Produktionsstandort individuell zugeschnitten werden. Der folgende bewährte Prozess ist darauf ausgelegt, Störungen zu minimieren und von Beginn an einen schnellen geschäftlichen Mehrwert zu liefern. So sieht ein typisches Projekt aus, wenn Sie mit spezialisierten Engineering-Experten zusammenarbeiten.
Beginnen Sie mit einer Standortbewertung und Lastanalyse
Jeder Produktionsstandort ist einzigartig. Der erste Schritt ist daher eine praktische Bewertung des Gebäudelayouts und der verfügbaren Dach- oder Freiflächen. Dazu gehört auch eine detaillierte Analyse Ihres Stromverbrauchs über einen typischen Tag und ein ganzes Jahr hinweg. Das Ziel ist es herauszufinden, wo Onsite-Erneuerbare und Batteriespeicher den größten wirtschaftlichen Nutzen bringen können. Gleichzeitig muss sichergestellt werden, dass das System zu Ihren betrieblichen Anforderungen passt.
Das optimale erneuerbare Energiesystem entwickeln
Sobald Ihr Energieprofil erfasst ist, können die technische Spezialisten verschiedene Systemgrößen und -kombinationen modellieren. Diese reichen von Solar-PV und Windkraft bis hin zu hybriden Konfigurationen mit integriertem Batteriespeicher. Die Planung sollte vollständig maßgeschneidert sein, Betriebsunterbrechungen vermeiden und sich nahtlos in Ihre bestehende Infrastruktur integrieren lassen. Die besten Lösungen ermöglichen zudem eine einfache spätere Erweiterung, wenn sich die Anforderungen ändern.
ROI und Amortisationszeiten verstehen
Zuverlässige Finanzmodelle kombinieren Ihre betrieblichen Daten mit markterprobten Whitepaper-Beispielen. So entsteht eine klare Prognose zu Einsparungen, Kapitalrendite und Amortisationsdauer – entscheidend für strategische Entscheidungen auf Führungsebene. Ein solides Modell berücksichtigt außerdem Wartung, Einspeisemöglichkeiten und die Entwicklung der Marktpreise, um echte wirtschaftliche Transparenz zu gewährleisten.
Wattstor bietet vollständig finanzierte Lokale Energiesysteme, sodass Hersteller ohne Anfangsinvestitionen auf saubere Energie umsteigen können. Im Rahmen eines Partnerschaftsvertrags plant, installiert und betreibt Wattstor sowohl die erneuerbare Erzeugung als auch den Batteriespeicher. Kunden zahlen nur die Energie, die sie tatsächlich verbrauchen – zu garantierten Preisen unter dem Marktdurchschnitt und abgesichert durch eine Preisobergrenze.
Diese Struktur beseitigt finanzielle und betriebliche Hürden. Sie liefert messbare Einsparungen ab dem ersten Tag. Außerdem gibt sie CFOs die Sicherheit, dass Energierisiken kontrolliert sind und Wachstums- sowie Nachhaltigkeitsziele erreicht werden.
Erfahren Sie, wie viel Ihr Standort ohne Vorabkosten oder Risiko sparen kann. Kontaktieren Sie unser Expertenteam: [email protected]
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